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  • Passion-Leidenschaft am 18. Juni

    Passion-Leidenschaft

  • Missionsfest – Jugend- und Familientag

    Auch in diesem Jahr haben wir im Kirchenrat wieder überlegt, ob wir den Gottesdienst in unserer Kirchen ausfallen lassen, wenn am 28. Juni der Jugend- und Familientag mit Gottesdienst im Rahmen des Missionsfestes auf dem Lande stattfindet. Der Kirchenrat hat einstimmig entschieden, sowohl auf dem Missionsfest als auch in der Kirche Gottesdienst zu feiern. Dabei hat er sich von folgenden Gesichtspunkten leiten lassen:

    - Jeden Sonntag um 10.00 Uhr soll in unserer Kirche ein Gottesdienst stattfinden. Kein Gemeindeglied, kein Gast unserer Gemeinde soll sonntags um 10.00 Uhr vor einer verschlossenen Kirchentür stehen.

    - Der Kirchenrat lädt die Gemeinde besonders herzlich zum Gottesdienst am Jugend- und Familientag auf dem Lande ein. Ein Fahrdienst von der Kirche zum Missionsfest wird eingerichtet, um jedem Gemeindeglied, für das die Anfahrt zum Missionsfest ein Problem ist, die Teilnahme zu ermöglichen. Interessenten melden sich bitte beim Gemeindebüro (05923/4458). Die Erfahrung zeigt jedoch, dass die Gemeindeglieder, die den Gottesdienst in der Kirche feiern möchten, sich ganz bewusst entscheiden. Wenn wir keinen Gottesdienst in der Kirche feiern, heißt das nicht, dass dann alle, die zum Sonntagsgottesdienst wollen, auch am Jugend- und Familientag teilnehmen. Diese Entscheidung will der Kirchenrat respektieren. Beide Gottesdienste sprechen unterschiedliche Zielgruppen an. Es wäre nicht gut, wenn ein Gemeindeglied am Sonntag nicht zum Gottesdienst geht, weil die Kirche geschlossen bleibt.

    Norbert Nordholt

  • Applaus im Gottesdienst?

    Dazu gibt es in der Gemeinde unterschiedliche Auffassungen. Auch im Kirchenrat haben wir in der Maisitzung darüber diskutiert.

    „Alles im Gottesdienst geschieht zum Lob Gottes. Da passt es nicht, dass einzelne Beiträge während des Gottesdienstes beklatscht werden.“, sagen die einen. „Beifall ist eine Form, am Gottesdienst teilzunehmen“, sagen die anderen. „Und wie ist es, wenn Jugendliche den Gottesdienst musikalisch bereichern? Ist es nicht eine Ermutigung und Wertschätzung, wenn wir ihren Beitrag, der uns berührt hat, beklatschen. Das ist doch heute eine gängige Ausdrucksform.“ „Mit dem Applaus können sich alle Gemeindeglieder am Gottesdienst beteiligen, auch die, die nicht so gerne selbst mitsingen möchten oder die Lieder, die wir im Gottesdienst singen, nicht mehr kennen.“ „Aber wie ist es, wenn einzelne musikalische Beiträge Applaus erhalten, andere nicht. Wie kommt das dann bei den nicht beklatschten Musikern an?“ „Wenn jeder Beitrag im Gottesdienst beklatscht wird, dann wird der Ablauf ständig unterbrochen, das geht nicht.“ „Und wie gehen wir dann etwa mit Konfirmanden um, die ein Fürbittengebet sprechen, müssten wir das dann nicht auch beklatschen?“

    Sie merken, das Ganze ist nicht so einfach! Es gibt gute Gründe, unterschiedlicher Meinung zu sein und die Frage differenziert zu betrachten. In unserer Kirchengemeinde versuchen wir, wo irgend möglich, unterschiedliche Positionen zu respektieren und einen Weg zu finden, der den verschiedenen Vorstellungen und Wünschen Rechnung trägt.

    Deshalb bittet der Kirchenrat die Gottesdienstgemeinde, nicht während des Gottesdienstes zu applaudieren, sondern – wenn die Gemeinde ihre Freude über die musikalischen und andere Beiträge ausdrücken möchte, dies für alle Beiträge insgesamt nach dem Schlusslied zu tun. Dann werden alle musikalischen und anderen Beiträge bedacht und es gibt kein Vergleichen, wer den meisten Beifall bekommt. Zugleich wird auch auf Gottesdienstbesucher Rücksicht genommen, denen im Gottesdienst die persönliche und gemeinschaftliche Andacht besonders wichtig ist.

    Norbert Nordholt

  • Großes Chortreffen im "Jahr der Kirchenmusik" in der Alten Kirche am Markt

    Jahr der Kirchenmusik

  • God of live, lead us into peace, justice and reconciliation Internationale Jugendbegegnung in Ruanda/ Afrika

    „Ruanda? Seid ihr sicher, dass ihr dahin wollt?“ Da sei es doch viel zu gefährlich und überhaupt – gab es da nicht diesen Völkermord? Der kleine zentralafrikanische Staat hat eine niederschmetternde und tragische Vergangenheit zu tragen. Noch keine 20 Jahre ist es her, als der Völkermord als Höhepunkt der Konflikte zwischen den Bevölkerungsgruppen Hutu und Tutsi die Leben von nahezu einer Million Tutsi und gemäßigten Hutu forderte. Mittlerweile aber hat sich das „Land der tausend Hügel“ in vielen Punkten zu einem der Vorzeigeländer Afrikas entwickelt.

    Am 14. Juli fliegen wir – das sind Dine und Svenja – zusammen mit 7 weiteren jungen Menschen der Evangelisch-reformierten Kirche und mit Esther Pheiffer als Begleitperson nach Ruanda zu der inter-nationalen Jugendbegegnung „CAP“.

    Das CAP-Programm wurde 1983 als „KAP-Programm“ gegründet, was für „Kameraden – Arbeiders – Partners“ steht und ein Austauschprogramm zwischen der belgischen und südafrikanischen reformierten Kirche war.

    Heute treffen sich Jugendliche und junge Erwachsene aus den jeweiligen reformierten oder unierten Kirchen aus Südafrika, Ruanda, Belgien und Deutschland alle zwei Jahre reihum in einem der teilnehmenden Länder. Im Mittelpunkt steht in erster Linie der Kontakt zwischen den Jugendlichen aus unterschiedlichen Ländern. Auf dem Programm stehen Arbeiten an verschiedenen sozialen Projekten wie dem Aufbau einer Schule oder der Mitarbeit an einem Agrarprojekt.

    An den Wochenenden sind wir in ruandischen Gastfamilien untergebracht und nehmen an deren Leben teil. Und zu guter Letzt wird es thematische Einheiten in ländergemischten Gruppen zu dem Thema „God of Life lead us into peace, justice and reconciliation“ geben. Wie kann es Versöhnung und Hoffnung auch im Hinblick auf den Völkermord geben? Kann gerechte Globalisierung funktionieren? Was können wir selber tun, um die Welt gerechter zu gestalten? Und wie hängt das alles mit unserem Glauben zusammen?

    Mit diesen Fragen haben wir uns bereits bei drei Vortreffen in Osnabrück und Leer, die von Dietmar Arends und Esther Pheiffer geleitet wurden, beschäftigt. Wir haben z.B. über die ungerechte Verteilung von Gütern, die Ausbeute von Entwicklungsländern oder fairen und unfairen Handel gesprochen, aber auch z.B. über die Versöhnungsprozesse nach dem Südafrika der Apartheid. Außerdem bekamen wir Besuch von Joane Beuker und Kristin Jäger von der Vereinten Evangelischen Mission (VEM), von denen wir zum einen viel über Ruanda und zum anderen über interkulturelle Kommunikation erfahren haben.

    Blick in die ref. Jugendkirche in OsnabrückViele Dinge einer Kultur liegen tief verborgen wie im inneren einer Zwiebel und sind für Außenstehende nur schwer erfahrbar, während man z.B. Unterschiede in Kleidung oder Essen direkt bemerken kann. Vieler Dinge ist man sich nicht einmal in seiner eigenen Kultur bewusst und gleichzeitig überträgt man seine eigene für selbstverständlich erachtete Kultur sehr schnell auf andere, ohne die fremde Kultur überhaupt objektiv zu betrachten. Mit diesem Wissen gerüstet sind wir voller freudiger und aufgeregter Erwartung an drei sicherlich spannende Wochen in Ruanda und freuen uns auf interessante Menschen und Erfahrungen.

    Dine Kalter, Svenja Nordholt

  • Bildung ist das Wichtigste!

    Hallo!

    Mein Name ist Tashreeq Hendricks. Ich lebe mit meiner Mutter, meinen Schwestern und meinem Bruder in einer kleinen Wohnung in Lavender Hill. Außerdem teilen wir die Wohnung mit meinen beiden Onkeln und meiner Oma.

    Tashreeq HendricksIch bin in Lavender Hill geboren und lebe nun schon seit 14 Jahren dort. So alt bin ich auch! Ich besuche die Hillwood Primary School in Lavender Hill, die nicht allzu weit weg von meinem zu Hause liegt. Ich bin in der siebten Klasse. Nach der Schule gehe ich immer zum „Aftercare Programm“ der New World Foundation. Dort bekomme ich und die anderen Kinder und Jugendlichen ein Mittagessen und dann wird uns bei den Hausaufgaben geholfen. Das ist wichtig für mich, denn ich will versetzt werden und nächstes Jahr in die High School gehen. Dann will ich mein Matric (Abitur) machen und an ein College gehen, um Mechanik und Ingenieurswesen zu studieren. Vielleicht werde ich aber auch Polizist, dass weiß ich noch nicht so genau. Auf jeden Fall muss ich gut sein in der Schule und dabei helfen mir Bruce und die anderen Menschen bei New World Foundation und dem Aftercare Programm. Das fühlt sich manchmal zwar wie eine zweite Schule an, aber trotzdem macht es Spaß!

    Wir haben auch immer Jugendliche aus Deutschland bei uns im Programm die mit aushelfen. Dann lernen wir auch Dinge über andere Länder. Und Ausflüge und Wochenendcamps werden mit ihnen zusammen auch organisiert. Das ist sowieso das Beste, raus aus Lavender Hill und neue Dinge kennen lernen oder an Orte fahren, wo ich vorher noch nie war. Dazu habe ich sonst keine Chance. Wenn wir nicht gerade Hausaufgaben machen, tanzen, malen und spielen wir. Ich persönlich liebe Skateboard fahren, tanzen (B-Boying) und malen. Ab und zu lese ich auch ganze gerne. Mein größtes Vorbild ist Ryan Shekler. Das ist ein super Skateboardfahrer, der allerbeste. Ich übe jeden Tag skaten, doch leider kann ich das nur auf der Straße machen, denn einen Skatepark oder eine Halle gibt es in Lavender Hill nicht. Überhaupt gibt es fast nichts für Kinder und Jugendliche in Lavender Hill. Viele Kinder und Jugendliche hören einfach mit der Schule und hängen auf der Straße und den Hinterhöfen rum und nehmen Drogen oder schließen sich den Gangs an. Die Gangs beschießen sich auch ab und zu. Das ist nicht gut und ich mag das überhaupt nicht. Was ich an Lavender Hill mag, sind die Kirchen und wenn alle zusammen kommen um gemeinsam für Frieden und Schutz zu beten. Das gibt mir Kraft und Hoffnung.

    Hoffnung gibt mir auch das Aftercare Programm. Da bekomme ich Unterstützung und ich bin überzeugt, dass ich mit dieser Unterstützung meine Schule schaffen werde. Wenn ich ein bisschen älter bin, will ich auch als Freiwilliger im Aftercare Programme mithelfen und andere Kinder unterstützen, damit sie eine Chance haben, die Schule abzuschließen.

    Und dann werde ich meinen Traum verwirklichen und zum College gehen!

    Tashreeq Hendricks

  • Wer will fleißige Gärtner sehen?

    Mit tatkräftiger Unterstützung von 2 starken Kindergartenvätern (Herr Vaßholz und Herr Vorbrock) wurde in den letzten Wochen unser total verwurzeltes Beet am Jugendcafé mit Schüppe und Schubkarre ausgekoffert und wieder neu aufgefüllt: Äste, Rasenschnitt, Zeitungspapier, schwarzer Boden. Das war wirklich eine schweißtreibende Arbeit und es war gut, dass Herr Wensing samt Anhänger uns unterstützt hat. Dann war das Beet vorbereitet und die kleinen GärtnerInnen konnten aktiv werden. Die Kinder aus der Eichhörnchengruppe haben zusammen mit ihren Erzieherinnen Marina Sundag und Helma Hasken gehackt und geharkt. Die ersten von zu Hause mitgebrachten Samen und Pflanzen wurden ins Beet eingesät und ausgepflanzt. Dann machte sich die ganze Gruppe auf den Weg zur Gärtnerei Martens. Hier wurden Salat- und Tomatenpflanzen und auch verschiedene Kräuter gekauft, die demnächst in unserer Kindergartenküche verarbeitet werden können. Als die Gruppe mit einem vollbeladenden Bollerwagen zurückkam, ging es gleich wieder ans Werk und wir können sagen: Unser KinderGARTEN ist bestellt. Jetzt hoffen wir darauf, dass alles gut wächst und gedeiht und dass niemand unser Gemüsebeet „am Wochenende“ zertrampelt.

     fleißige Gärtner

    Ganz herzlich möchten wir uns auch bei Familie Martens bedanken, die sich viel Zeit für uns genommen hat. Alle Kinder durften sogar für zuhause noch eine eigene Blume einpflanzen. Eine tolle Aktion!

  • Tanzfieber


    Tanzfieber

    2 Vormittage tanzen: diese Möglichkeit hatten unsere 4- 6jährigen Kinder. Unter Anleitung eines „echten Tanzlehrers“ hieß es bewegen, tanzen, zuhören, aufpassen, bewegen, tanzen….. .

    Während einige große Jungen am Anfang noch überlegten, ob es vielleicht „cooler“ wäre, sich nicht zu viel zu bewegen oder durch andere „starke“ Gesten die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken, haben sie ihre Bedenken schnell vergessen und ließen sich von „Tanzlehrer David“ und der tollen Musik in den Bann ziehen. Alle Kinder machten begeistert mit. Tanzspiele, freies Tanzen, Tanzen auf dem Boden, im Kreis, im ganzen Raum…… . David hat die Kinder ganz schön gefordert und die Kinder bewiesen echte „Kondition“ und Anstrengungsbereitschaft. So nach und nach wurden ganze Formationen eingeübt. Am Ende des 2-tägigen Workshops wurden alle Kinder in die Turnhalle eingeladen und durften unsere Tänzer und Tänzerinnen in Aktion bewundern.

    Alle Kinder waren vom Tanzkurs begeistert; Sehrazade und Eda ganz besonders vom „charmanten Tanzlehrer“. Sie fragten „David“ bei der Verabschiedung ganz verlegen: „Hast du auch eine Telefonnummer?“

  • Kirchenwahlen

    In diesem Jahr finden in unserer Kirchengemeinde Kirchenwahlen statt. Am 18. November wählen wir die Hälfte der Mitglieder von Kirchenrat und Gemeindevertretung neu.Meine Kirche

    Als Bischof der Gemeinde ist der Kirchenrat zusammen mit der Gemeindevertretung dafür verantwortlich, die Gemeinde theologisch, organisatorisch, finanziell und baulich so aufzustellen, dass sie das Evangelium von Jesus Christus ausstrahlend bekennen und kräftig ausstreuen kann. Die Aufgaben in der Gemeindeleitung sind vielfältig und interessant, die Arbeit ist bereichernd und lehrreich. Wir suchen für die Gemeindeleitung Menschen mit verschiedenen Gaben. Die Eine kann theologisch denken und reden, der Andere kann verwalten, die Dritte versteht etwas vom Bau oder von Computern, der Vierte kann Meinungsverschiedenheiten schlichten, der Fünfte hat handwerkliches Geschick, die Sechste kann die Not der Kranken und Trauernden besonders mitempfinden, der Siebte kann gut zuhören, die Achte trägt die Sieben durch ihr Gebet. Überlegen Sie mal, welche Gaben Ihnen geschenkt sind. Überlegen Sie mal, ob es jetzt nicht die richtige Zeit ist, Ihre Gaben in der Kirchengemeinde einzusetzen. Die Gemeinde braucht Sie!

    Im Januar 2013, nach der Einführung der neuen Kirchenräte und GemeindevertreterInnen in einem Gottesdienst in der Adventszeit, werden wir uns zur ersten Sitzung mit dem „neuen“ Kirchenrat und der „neuen“ Gemeindevertretung im Kloster Frenswegen treffen. Dort werden wir Zeit haben, um einander kennen zu lernen, die Fragen der „Neuen“ zu beantworten, die Ausschüsse und deren Aufgaben vorstellen und über die laufenden Projekte zu berichten, an denen Kirchenrat und Gemeindevertretung dran sind.

    Wenn Sie selbst mittun wollen oder jemanden kennen, der wohl möchte, sich aber nicht so recht traut, das zu sagen, zögern Sie nicht! Sprechen Sie die ehrenamtlichen Mitglieder von Kirchenrat und Gemeindevertretung oder unsere Pastorinnen und Pastoren an.

    Herzliche Grüße

    Ihr Norbert Nordholt

    Vorsitzender d. Kirchenrates

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