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  • Weihnachtsbaumeinsammelaktion

    Auch der schöneste Baum

    Bei der Aktion zum Einsammeln der Weihnachtsbäume am 09.01.2016 kam ein Erlös von 5354,- € zusammen.

    Herzlichen Dank allen, die geholfen haben.

    Bis nächstes Jahr Zwinkernd


  • Brot für die Welt

    „Die Kollekte am Ausgang ist bestimmt für Brot für die Welt.“ So oder so ähnlich hat es – ich behaupte mal – jede Leserin und jeder Leser des Gemeindegrußes in unserer Kirche schon einmal gehört. Wenn ich die Abkündigungen formuliere, brauche ich bei „Brot für die Welt“ keinen Erläuterungstext schreiben. Die Aktion, für die gesammelt wird, heißt so wie ihr Programm. Name, Aufgabe und Ziel sind identisch: „Brot für die Welt.“ Eine geniale Idee, dieser Name!

    Für „Brot für die Welt“  sammeln wir an großen Festtagen, am Erntedankfest und zu Weihnachten. Wenn ich an diesen Festtagen mit dem Kollektenteller am Ausgang stehe, sehe ich in den Augen der Gottesdienstbesucher und höre an der Tonlage ihres Grußes Dank und Freude über die gesegnete Ernte oder über das Kind in der Krippe. Freude und Dank spiegeln sich auch in den Kollektentellern: Sie sind voll, aber relativ leicht, weil viele Scheine eingelegt wurden.

    Aber was heißt das genau, wenn wir für „Brot für die Welt“ sammeln? Werden von dem gesammelten Geld Lebensmittel für die Menschen gekauft, die unter einer Dürrekatastrophe oder den Folgen von Überschwemmungen und Erdbeben leiden? Nein, dafür gibt es die Diakonie-Katastrophenhilfe. Sie organisiert die kirchliche Hilfe in akuten Notfällen.

    Wenn wir für „Brot für die Welt“ sammeln, dann geht es immer darum, arme und ausgegrenzte Menschen zu befähigen, aus eigener Kraft ihre Lebenssituation zu verbessern. Schwerpunkte der Arbeit sind die Ernährungssicherung, die Förderung von Bildung und Gesundheit, die Achtung von Menschenrechten und die Bewahrung der Schöpfung.

    Wir glauben, dass Gott die Welt geschaffen hat. Die Bibel hat eine klare Note für die Schöpfung: sehr gut, alles! Unsere Aufgabe ist es, diese sehr gute Schöpfung Gottes zu bewahren.

    Und wir hören auf Jesus Christus, der uns auffordert: Du sollst Gott, deinen Herren, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit aller deiner Kraft und deinen Nächsten wie dich selbst.

    Dazu passt die Aktion „Brot für die Welt“ perfekt. Wir wollen Gottes gute Schöpfung bewahren helfen und dabei mitwirken, dass alle Menschen einen gerechten Anteil an den Gütern der Welt haben: Bildung für die Kinder, medizinische Versorgung, gerechte Bezahlung der Arbeit, zu essen und zu trinken für alle Menschen. 55 Jahre gibt es diese Aktion mittlerweile. Vielleicht erinnern Sie sich: Zum 50. Geburtstag war das Brotmobil von „Brot für die Welt“ einige Tage in Schüttorf zu Gast. Zum Standort auf dem Parkplatz am Gemeindehaus kamen unter anderem Konfirmanden-, Schüler- und Kindergartengruppen und haben dort viel über „Brot für die Welt“ erfahren.

    Die Aktion „Brot für die Welt“ arbeitet in einer Reihe von Projekten. In Bangladesch heißt ein Projekt zum Beispiel „ Gebt uns unser Land!“ Ein beträchtlicher Teil der landwirtschaftlich nutzbaren Flächen ist in Bangladesch in staatlichem Besitz. Es gibt ein Gesetz, das anordnet, das Land an die Armen zu verteilen. Korruption und der Widerstand der wohlhabenden Elite verhindern, dass der Wille des Gesetzgebers Wirklichkeit wird. „Brot für die Welt“ unterstützt die arme Landbevölkerung, ihre Rechte durchzusetzen.

  • Aus der Gesamtsynode

    Die Gesamtsynode unserer Landeskirche ist am 13. und 14. November in Emden zusammengekommen. Über drei Schlaglichter möchte ich berichten:

    Wir haben Helge Johr mit großer Mehrheit zum Leitenden Juristen der Ev.-ref. Kirche gewählt. Nach dem Wechsel des gebürtigen Grafschafters Johann Weusmann zur Rheinischen Kirche war die Stelle eineinhalb Jahre vakant. Anfang 2015 wird Herr Johr seine Arbeit aufnehmen. Wir wünschen ihm Gottes Segen für seine Arbeit.

    „Alle eure Sorgen werft auf ihn. Er sorgt für euch.“ Mit diesem Vers aus dem 1. Petrusbrief, Kapitel 5, Vers 7 hatte ich als Präses der Gesamtsynode zum Friedensgebet am Donnerstagabend eingeladen. Hartmut Smoor, der persönliche Referent des Kirchenpräsidenten, hatte die berührende Andacht vorbereitet. Zehn Synodale wirkten an deren Gestaltung mit. Es war ein geistliches Erlebnis, die ermutigende Kraft des Gebetes und die Gemeinschaft der für den Frieden in der Welt betenden und singenden Gemeinde zu spüren.

    Die Gesamtsynode hat den finanziellen Rahmen der gesamtkirchlichen Arbeit für das kommende Jahr festgelegt. In den vergangenen Jahren hatte die Synode die unerwartet guten Kirchensteuereinnahmen zunächst zum weiteren Aufbau der Pensionsrücklagen für die PfarrerInnen verwendet. In der Pensionssicherung nimmt unsere Kirche unter den evangelischen Landeskirchen inzwischen eine Spitzenstellung ein. Seither verwendet die Gesamtsynode konjunkturell bedingte Kirchensteuereinnahmen zum Aufbau einer Gemeindestiftung. Die Erträge der Stiftung werden an die Gemeinden ausgeschüttet. In diesem Jahr gab es die erste Ausschüttung in Höhe von einem Euro pro Gemeindeglied. Mit der Gemeindestiftung wird eine zweite, steuerunabhängige Säule für die Finanzierung unser Kirchengemeinden aufgebaut.

    Die Gesamtsynode hat darüber hinaus einige weitere finanzielle Entlastungen für die Kirchengemeinden beschlossen. Zum Beispiel trägt die Landeskirche in Zukunft die Fahrtkosten der Pastoren. Die Landeskirche übernimmt auch die Kosten für das Buchführungssystem der Gemeinden und sie hat die Kirchensteuerzuweisungen an die Gemeinden maßvoll erhöht. Nach 10 Jahren mit sinkenden Einnahmen bei steigenden Kosten waren das für die Gemeinden, auch in Schüttorf,  notwendige Schritte der finanziellen Entlastung.

    Norbert Nordholt 

  • Annaheim

    Der Förderverein Annaheim e.V. konnte mit Unterstützung der Rudolf-Bernhard-Criegee-Stiftung für das Annaheim zwei neue Aufstehhilfen und einen Pflegesessel beschaffen.

    Die Aufstehhilfen sind bei eingeschränkter Mobilität der Bewohner des Pflegeheims zur Unterstützung beim Aufstehen oder für einfache Transfers geeignet. Sie werden auch zur Erhaltung und Aktivierung vorhandener Muskulatur oder als Hilfe bei Gehversuchen verwendet. Die wendigen und kompakten Aufstehhilfen ermöglichen den sicheren, komfortablen und für die Pflegekräfte rückenschonenden Betrieb durch lediglich eine Pflegekraft.

    Der Pflegesessel hat ein Liegepolster mit viscoelastischer Oberfläche, der sich nach kurzer Zeit den Körperkonturen anpasst. Dieser Sessel ist besonders geeignet, da er sowohl der Aktivierung als auch der Entspannung der Bewohner dient.

    Der Pflegesessel erfreut sich inzwischen zunehmender Beliebtheit bei den Bewohnern, so dass der Wunsch nach Beschaffung weiterer Pflegesessel laut wurde.

    Darüber hinaus hat der Förderverein in diesem Jahr mit erheblichem finanziellen Aufwand in Höhe von rund 25.000 € die gesamte Einrichtung des neu geschaffenen Multifunktionsraumes im „Annaheim“ beschafft. Dies alles erleichtert das Leben der Bewohner im Pflegeheim und erhöht die Lebensqualität.

    Rudolf Nibbrig 

  • Ökumenisches Frauenfrühstück

    Am 11. Oktober fand im reformierten Gemeindehaus wieder einökumenisches Frauenfrühstück statt. Das Frühstück war wie immer sehr gut besucht. Als Referent war Pastor Gehlen eingeladen. Er gehört zur ev.-luth. Gemeinde und ist zur Hälfte als Gefängnisseelsorger tätig. Das Thema „Gefängnisseelsorge“ ist ein spannendes Thema, weil niemand so richtig weiß, wie es in einem Gefängnis aussieht, wie die Inhaftierten dort leben und arbeiten und welche Probleme die Inhaftierten haben, sowohl in der Haftanstalt als auch bei der Wiedereingliederung. Mit Hilfe einer Präsentation erzählte Pastor Gehlen sehr anschaulich über seine Arbeit. Es wurden viele Fragen gestellt, die das Interesse der Frauen noch einmal bestätigten. Wir werden Pastor Gehlen irgendwann noch einmal einladen, um eventuell dort anzuknüpfen, wo noch Fragen offen geblieben sind. Es war ein sehr interessanter Vormittag.

    Das nächste Frauenfrühstück findet am 14.02.2015 um 9.00 Uhr im lutherischen Gemeindehaus statt. Eingeladen ist Frau Lux von der Lebenshilfe in Nordhorn. Sie wird über frühkindliche Förderung und die Kitas berichten.

    Helga Rahm

  • Aus dem Kirchenrat

    Es gibt Neuigkeiten in Sachen Wiederbesetzung der seit dem Wechsel von Pastor Fender nach Leer freien Pfarrstelle in unserer Gemeinde. Auf die Ausschreibung der Stelle hatte es eine Bewerbung gegeben, auf die der Kirchenrat nicht zugehen wollte. Er war einmütig der Meinung, dass die Bewerberin nicht in das Pastorenteam unserer Gemeinde passe.

    Natürlich hat sich der Kirchenrat unabhängig von möglichen Bewerbungen auch selbst auf die Suche nach geeigneten Kandidatinnen/Kandidaten gemacht und er ist fündig geworden. Kirchenrat und Gemeindevertretung sind einvernehmlich der Auffassung, der Gemeinde Vikar Henning Kraft zur Wahl auf die freie Pfarrstelle vorzuschlagen. Auf dem Wahlaufsatz wird nur Vikar Kraft stehen. Vor der Wahl muss Herr Kraft im April 2015 das 2. theologische Examen ablegen und wählbar sein. Vikar Kraft könnte dann voraussichtlich zum 1. August 2015 von Gildehaus nach Schüttorf wechseln. Das passt zeitlich ganz gut. Pastor ter Horst tritt zum 30.06.2015 in Ruhestand, so dass die Gemeinde bis auf einen Monat durchgängig mit drei Pastoren versorgt wäre.

    Herr Kraft ist Vikar in Gildehaus bei Pastor Kortmann. Er ist gebürtiger Ostfriese aus Weener, Anfang 30 und verheiratet. Die Eheleute Kraft haben zwei kleine Kinder. Frau Kraft ist Vikarin in der Ev.-ref. Kirchengemeinde Brandlecht bei Pastor Behmenburg.

    Nach der Vorstellung und den anregenden Gesprächen in Kirchenrat und VGO – dort hat er auch die Andacht gehalten -  sind Kirchenrat und Gemeindevertretung der Auffassung, dass Herr Kraft gut in unsere Gemeinde und in unser Pastorenteam passt. Wir haben ihn als besonnene, offene engagierte und freundliche Persönlichkeit kennengelernt. Er möchte gerne nach Schüttorf kommen. Alle Pastorenkollegen können sich eine Zusammenarbeit mit ihm gut vorstellen. Das alles ist sehr ermutigend, sich gemeinsam unter Gottes Segen auf den Weg zu machen, um in unserer Gemeinde und für die Menschen in Schüttorf  fruchtbar zusammenzuarbeiten.

    Dem Kirchenrat ist bewusst, dass die Gemeinde es grundsätzlich lieber sähe, wenn ein Wahlaufsatz mit mehreren Kandidatinnen/Kandidaten gebildet werden könnte. Diesem Wunsch würde der Kirchenrat nachkommen, wenn es weitere gleichwertige KandidatInnen gäbe. Das ist jedoch nicht der Fall. Ich bin sehr froh, dass wir der Gemeinde auch für die Nachfolge von Pastor Fender - wie in der vorangegangenen Pfarrwahl – mit Herrn Kraft einen qualifizierten Kandidaten zur Wahl vorschlagen und empfehlen können.

    Norbert Nordholt 

  • Anmeldetage in den Kindergärten

    Anmeldetage

    Alle Kinder, die ab August 2014 den Kindergarten oder die Krippe besuchen sollen, können in der Zeit vom

    Mo 3.2..-Mi 5.2..in den jeweiligen Schüttorfer Kindergärten angemeldet werden

    (Vormittags: 8.-12.00 Uhr und Dienstag Nachmittag nach telefonischer Vereinbarung).

     

    Ev.-ref. Kindergarten „Wietkamp-Strolche“, Bauweg, Tel.: 990456, Frau Kühlmann

    Ev.-ref. Kindergarten Mauerstraße, Mauerstraße 44, Tel.: 2475, Frau Kethorn

  • Einladung zur Jungschar

    Was?

     

    Spiele, Action, basteln, toben, Geschichten von Gott und aus der Bibel und vieles mehr.

     

    Wo?

    Mauerstraße 48 (im alten CVJM Haus, dort, wo auch das Konficafe und das Streetcafe für die Älteren stattfinden)

     

    Wann?

    Montags von 16-18 Uhr (Start ist am 13.01.2014)

     

    Für wen?

    Kids im Alter von 9 -  11

     

    Fragen?

    Rebekka Naurath – r.naurath@gmx.de oder 01578/9024819

  • Kirchenrat und Gemeindevertretung

    Nach den Gemeindewahlen am 18. November haben wir am 2. Advent die ausscheidenden Mitglieder von Kirchenrat und Gemeindevertretung verabschiedet und ihnen für das langjährige Engagement und die erfahrene Gemeinschaft herzlich gedankt. Der Kirchenratsvorsitzende Norbert Nordholt würdigte unter dem Beifall der Gemeinde die besonderen Verdienste von Wilhelm Steenweg:

    „Du, lieber Wilhelm, hast über viele Jahre die Gemeinde geprägt und ihr ein Gesicht gegeben. Als Kirchenratsvorsitzender hast Du lange Zeit besondere Verantwortung übernommen. Nach Deinem Ausscheiden aus dem Kirchenrat hast Du gemeinsam mit Hermann Rüstmann Stunden um Stunden ehrenamtlich im Gemeindebüro die Gemeindeverwaltung gemanagt. Lieber Wilhelm, Du hast dich um die Evangelisch reformierte Gemeinde Schüttorf in ganz besonderer Weise verdient gemacht. Dafür danke ich Dir im Namen des Kirchenrates von Herzen!“

    Anschließend wurden die erstmals gewählten Mitglieder von Kirchenrat und Gemeindevertretung in ihr Amt eingeführt. Dabei haben sie folgendes Versprechen abgegeben:

     

    „Ich verspreche vor Gott und dieser Gemeinde, dass ich das mir übertragene Amt, gehorsam dem Wort Gottes, mit gewissenhafter Sorgfalt und in Treue gegenüber den Ordnungen der Evangelisch-reformierten Kirche und dieser Gemeinde wahrnehmen will.“


    Die Gemeinde hat auf das Versprechen geantwortet und den Eingeführten stehend Psalm 105 Vers 3 zugesungen:

    Fragt nach dem Herrn und seiner Stärke,

    der Herr ist groß in seinem Werke.

    Sucht doch sein freundlich Angesicht:

    Den, der ihn sucht, verlässt er nicht.

    Denkt an die Wunder, die er tat,

    und was sein Mund versprochen hat.

  • Es bewegt sich was für die Jugendlichen in der Gemeinde

    Manchmal bewegt sich etwas nur in Zeitlupe oder scheint ganz still zu stehen. Ein Punkt stand schon seit 2 Jahren eigentlich in jeder Jugendausschusssitzung auf der Tagesordnung: Jugendreferent. Kurz vor Weihnachten 2012 kam Bewegung in die Sache. Wir konnten eine zunächst auf 2 Jahre befristete volle Stelle für Schüttorf ausschreiben. Möglich geworden war dies durch eine Kooperation mit der Samtgemeinde Schüttorf. Anstellungsträger für die Stelle ist unsere Kirchengemeinde. Die Hälfte der Stelle wird von der Stadt Schüttorf finanziert, d. h. die Hälfte der Arbeitszeit ist der zukünftige Jugendreferent / die zukünftige Jugendreferentin als Streetworker im städtischen Raum im Einsatz. Die andere Hälfte der Arbeitszeit steht unserer Kirchengemeinde zur Verfügung. Hier besteht der Auftrag darin, die ehrenamtlich getragene kirchengemeindliche Jugendarbeit weiter zu entwickeln, z. B. Mitarbeiter zu begleiten, Projekte zu initiieren, Freizeiten zu leiten… Nun hoffen wir darauf, dass sich Menschen dazu bewegen lassen, sich für diese interessante Aufgabe zu bewerben.

     

    Manchmal bewegen sich viele. Vom 01.-05. Mai 2013 werden sich viele Schüttorfer Jugendliche auf den Weg nach Hamburg zum Kirchentag machen. Nachdem die Fahrt vor 2 Jahren nach Dresden ein voller Erfolg war,

    ist das Interesse an der geplanten Fahrt groß. Neben Pastorin Oltmanns und Pastor Fender wird die Gruppe von Mitgliedern des Kirchenrates, Mitgliedern des Jugendausschusses und weiteren engagierten MitarbeiterInnen begleitet.

     

    Manchmal bewegt sich etwas spielend. In unserer Gemeinde gibt es einige Erwachsene, die früher ehrenamtlich in der Jugendarbeit tätig waren und damals den „Jugendgruppenleiterausweis“ hatten. Durch die Teilnahme an einer ganztägigen Fortbildung zum Thema „Spiele“, die voraussichtlich am 23.02.13 stattfindet, können sie die aktuelle „Juleica“ erwerben.

     

    Manchmal bringen Jugendliche etwas in Bewegung. In unserer Novembersitzung hatten wir im Jugendausschuss Besuch von engagierten Konfis, die mit Pastor ter Horst zusammen im Sommer 2013 eine Jugendfreizeit nach Spanien planen wollten. 

     

    Kerstin Deiters

  • Bewegung erwünscht

    Wenn ich abends mal in einen Tatort aus den 1980er Jahren hinein gerate, dann wird es schon nach wenigen Sekunden offensichtlich - das war eine ganz andere Zeit: die Kleidung, die Möbelstücke, die Autos, aber auch die Sprache, die behäbige Entwicklung der Verbrechensaufklärung, das Tempo des Filmschnitts… Den Krimi, der mich vor einigen Jahren noch gefesselt hat, würde ich heute freiwillig nicht mehr einschalten.

    Sie denken vielleicht: „Ja, schön, aber ich lese den Gemeindegruß! Was haben diese Befindlichkeiten vor dem Fernsehgerät mit der Kirche zu tun.“ Gegenfrage: „Könnte das mit der Wahrnehmung von Kirche nicht ähnlich sein wie beim Tatort?“ Das Lebensgefühl und die Sprache der Menschen verändern sich. Die Anforderungen an die Menschen, ihre Sehnsüchte und ihre Interessen unterliegen einem stetigen, zunächst unmerklichen Wandel. Das Ausmaß der Veränderungen wird deutlich, wenn wir nicht damit vergleichen, wie es gestern war, sondern wenn wir einen größeren Abstand wählen. Ein Jahr, ein Jahrzehnt oder eine Generation.

    Veränderungen in den Blick zu nehmen und zu fragen: „Was bedeuten diese Veränderungen für die Kirchengemeinde?“, das ist Aufgabe des Ausschusses für Gemeindeentwicklung. Die Gemeinde beweglich zu halten, damit sie beides tun kann, das Evangelium unverfälscht bewahren und es unverfälscht weitergeben. Das Evangelium weitergeben, das kann eine Gemeinde nur, wenn sie mit den Menschen von heute im Gespräch ist, ihre Sprache versteht, ihre Freuden und Interessen, Sorgen und Sehnsüchte wahrnimmt.

    „Geht es etwas konkreter?“ Konfirmandenunterricht zum Beispiel. Die Erwartungen an junge Menschen, ihre zeitliche Einbindung, ihr Alltag, ihre Ansprüche und Hobbies sind heute offensichtlich ganz anders als bei den Jugendlichen vor zehn oder zwanzig Jahren. Die Veränderungen müssen wir wahrnehmen und uns fragen, ob und wie wir darauf reagieren.

    Im vergangenen Jahr haben wir in der Gemeinde die Prüfung durch eine Präsentation von Unterrichtsinhalten durch die KonfirmandInnen ersetzt. KonfirmandInnen haben zur Konfirmation ein Konfirmationsheft gestaltet. Wir haben einen Jahrgang unter das Leitthema „Südafrika“ gestellt und in diesem Jahr den neuen Jahrgang unter das Leitthema „Diakonie“. In diesem Jahr gibt es erstmals Konfirmandengruppen, die sich monatlich samstags treffen.

    Im Jahr 2013 wollen wir umfassend über Form und Inhalte des Konfirmandenunterrichts diskutieren und entscheiden. Für Januar 2013 hat der Ausschuss für Gemeindeentwicklung ein Seminar für Kirchenrat und Gemeindevertretung im Kloster Frenswegen vorbereitet. In Frenswegen besteht Gelegenheit zum Kennenlernen in den neu zusammengesetzten  Gremien. Wir werden auch, aber sehr behutsam, mit ein paar wenigen „Verwaltungsentscheidungen“ in den Gremienalltag einsteigen. Vor allem wollen wir inhaltlich miteinander ins Gespräch kommen und den Einstieg in das Thema „Konfirmandenunterricht“ nehmen. Wir sind gespannt, wie weit wir am Ende des Jahres 2013 mit dem Thema sein werden.

    Ausschuss für Gemeindeentwicklung

  • Anmeldetage

    Alle Kinder, die ab August 2013 den Kindergarten oder die Krippe besuchen sollen, können in der Zeit vom

    Montag 21.01.2013 - Mittwoch 23.012013

    in den jeweiligen Schüttorfer Kindergärten angemeldet werden (Vormittags: 8.-12.00 Uhr und Dienstag Nachmittag nach telefonischer Vereinbarung).

    Bitte geben Sie die Information auch an diejenigen weiter, die es nicht aus dem Gemeindegruß erfahren können, von denen Sie aber wissen, dass deren Kind ab Sommer in den Kindergarten bzw. in die Krippe gehen soll!

     

    Ev.-ref. Kindergarten „Wietkamp-Strolche“

    Frau Kühlmann

    Tel.: 990456

    Ev.ref. Kindergarten "Mauerstraße"

    Frau Kethorn

    Tel.: 2475

  • 122. Orgelvesper

    Sonnabend, 19. Januar 18.30 Uhr

     

     122. Orgelvesper

     

    Wie schön leuchtet der Morgenstern

     

    Das Epiphaniaslied Wie schön leuchtet der Morgenstern von Philipp Nicolai zieht sich in verschiedenen Bearbeitungen aus mehreren Epochen  wie ein roter Faden durch die Orgelvesper am 19. Januar. So erklingt es zu Beginn als Choralfantasie von Dietrich Buxtehude, dann als Choralvorspiel von Jakob Friedrich Greiss und zum Schluss als festliches Postludium von Paul Janssen. Zwischen den Choralbearbeitungen steht die romantische Cantilene aus der Orgelsonate Nr. 11 op. 148 von Josef Rheinberger und das dreisätzige Orgelkonzert op. 4 Nr. 6 in B-Dur von Georg Friedrich Händel in einer Bearbeitung für Orgel solo und auf dem Programm.         

     

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